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Hypnotherapie


 Bei der Hypnotherapie (oder auch Hypnosetherapie) handelt es sich um eine anerkannte therapeutische Methode, die sich den natürlichen Bewusstseinszustand der Trance zunutze macht, um innere Selbstheilungsenergien und - kräfte zu wecken und in die richtige - die heilende- Richtung zu lenken. Das Mittel hierzu heißt Suggestion. Damit ist nicht das "Einreden" von Gedanken gemeint, sondern vielmehr das Finden eines Zugangs zum Unterbewusstsein durch den erfahrenen Hypnotherapeuten in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Klienten, um:
 
  • eingefahrene Denk- und Empfindungsstrukturen neu zu strukturieren,
  • ungünstige Einstellungen und Vorstellungen zu korrigieren,
  • abträgliche Verhaltensmuster positiv zu verändern,
  • emotional belastende Ereignisse aufzuarbeiten,
  • lähmende und schmerzende Empfindungen zu beseitigen,
  • biologisch natürliche Heilungsprozesse zu begünstigen,
  • psychologische Such- und Lösungsprozesse zu befördern.
 
Denn das Unterbewusstsein ist eine große Macht. Es steuert uns Menschen immer und zu jeder Zeit. Körperfunktionen, Stimmungen und Gefühle, Antriebe und Hemmungen, Gedächtnis und geistige Leistungen, Bewusstseinszustände und automatische Verhaltensabläufe aller Art werden von ihm veranlasst und bestimmt. Nur ein verschwindend geringer Bruchteil hiervon kann von uns wirklich durch das Bewusstsein beeinflusst werden.

Aus diesem Ansatz resultiert die Liste der Störungen, die durch die Hypnotherapie wirksam behandelt werden kann: alle Arten von Ängsten, Zwängen oder Phobien, auch neurotische Zustände und psychische Krisen, physiologische Beeinträchtigungen wie psychosomatische Erkrankungen, Imunstörungen und eine ganze Reihe bestimmter somatischer Krankheiten lassen sich durch Hypnose erfolgreich therapieren. Dabei ist die Hypnotherapie außerordentlich lösungsorientiert: der Umfang der Therapie beschränkt sich auf wenige Sitzungen (nur in Ausnahmefällen sind es mehr als fünf), die zudem vom Klienten  als überaus entspannend und wohltuend empfunden werden. Wobei die Trance - meist reicht für die Therapie eine leichte oder mittlere Trance aus-  alles andere als eine Art Bewusstlosigkeit oder Schlaf darstellt: in der Hypnose befindet der Klient sich in einem sehr vertieften Ruhezustand, in dem er aber alles um sich herum wahrnehmen und sich auch daran erinnern kann. Aus diesem Grund sind Befürchtungen, die Hypnose könne dazu führen, dass der Klient Dinge tut, die er nicht tun möchte, oder von denen er nicht weiß, dass er sie tut, unbegründet.
Das offene Feedback durch den erfahrenen Therapeuten, das Aufmerksamkeit, Empathie und Diskretion umfasst, runden den Verlauf der hypnotherapeutischen Sitzung ab.